Ich begebe mich in diesem Blog gleich auf ein Mienen besetztes, dünneisiges Feld. Schon seit langem schlummert in mir der Verdacht, dass das Kernstück der Persönlichkeit, die Identität, mehr ist als ein fixer Wert. Sie mutiert zur Variablen in der Gleichung, die Leben ergibt.
Weiterlesen →
Auf den ersten Blick sind diese Worte Synonyme. Wir kennen diese Worte, wir setzen Sie sachgemäss synonym ein. Auch Altmeister Kluge nennt zuerst deren ureigene Bedeutung und danach führt er diese zwei Worte wieder zusammen (vgl. 2002, 24., durchgesehene und erweiterte Auflage). Unsere Sprache verändert sich, wir verändern uns. Und doch: nenne ich in meiner Praxis Fragen mit dem Wort entscheiden und dessen Abstrakta, so scheint der Klient immer eine Antwort zu haben. Weiterlesen →
Es kommen Menschen, die bleiben. Es kommen Menschen, die dann wieder gehen. Es kommen Menschen, die bleiben, obwohl ich nicht will. Es kommen Menschen, die gehen, obwohl ich nicht will.
So beschreibt sich das Leben als ein Flickwerk von Begegnungen mit Menschen. Im Moment der Begegnung setzt ein Mensch ein Zeichen, das der andere zu deuten vermag.
Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Veränderung, Werthaltung
|
Verschlagwortet mit Erwartungen
|
Ich spreche hier nicht von Symbolen.
Ich spreche hier nicht von Visionen.
Ich spreche hier nicht von Träumen.
Ich spreche hier von Bildern, die ansprechen, ohne dass wir auf Anhieb wissen, welche Sprache sie sprechen. Das Bild in seiner Anmut, das tief in uns etwas zu bewegen vermag, dessen wahren Namen wir jedoch vergessen hatten. Das Bild, das etwas weckt, das wir schon vor langer Zeit in tiefen Schlummer entsandt haben.
Weiterlesen →
„Es ist mal wieder an der Zeit, einen Blog zu schreiben.“
Schon wieder mittendrin in einem Verhaltensmuster, geleitet von einem Glaubenssatz. Schon war das Thema für diesen Blog gefunden.
Verhaltensmuster geben den Handlungen Ordnung und den Gedanken die Form unseres Weltbildes, das wir ständig neu erfinden, anpassen und zeitweise erweitern.
Weiterlesen →
Jean Piaget (1896-1980, schweiz. Erziehungswissenschaftler und Verhaltensforscher) sagte: Die Intelligenz organisiert die Welt, indem sie sich selbst organisiert.
Die Theorie hinter Piagets These nennt sich kognitive Adaption und vereint die Aspekte der Assimilation, der Akkommodation und der Äquilibration. Grundsätzlich nehmen wir die Einflüsse der Umwelt nicht nur wahr; diese Einflüsse wirken auf unser Weltbild ein und wir konstruieren dieses ständig neu, passen an, stellen neue Verbindungen zwischen alt und neu her etc. Und das alles, damit wir unsere Wahrheit so lange wie möglich aufrecht halten können.
Weiterlesen →
Stärken und Schwächen sind ein zentrales Thema im Berufsalltag. In unserer Leistungsgesellschaft bleibt es ein Muss, sich flexibel an möglichst viele Umstände anzupassen. Viele Fähigkeiten eignet sich der Mensch an, um im Wettbewerb mit anderen zu bestehen. Die ganze Welt steht dem lernenden Menschen offen. Je mehr er lernt, umso mehr Türen öffnen sich, umso grösser wird seine Welt.
Was spricht also dagegen, endlos viel zu lernen, um endlos viele Qualifikationen zu erlangen? Weiterlesen →
Joseph Luft und Harry Ingham, amerikanische Sozialpsychologen, entwickelten um 1955 das JOHARI-Fenster. Es ist ein grafisches Schema zur Darstellung bewusster und unbewusster Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale.
Weiterlesen →
Die Hälfte unseres Lebens verbringen wir im Zweifel. Zweifel in Entscheidungen, in Beziehungen, in Handlungen, in Werten, in Gefühlen.
In der anderen Hälfte leben wir, fühlen wir, handeln wir, entscheiden wir.
Die Bewertung einer Handlung erfolgt jeweils danach; wenn wir das Ergebnis kennen. Extrahieren wir davon unsere persönliche Wertung, den Aspekt, ob es für uns richtig / gut oder falsch / schlecht ist, bleibt es ein Ereignis, Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Wahrnehmung, Werthaltung
|
Verschlagwortet mit Wahrnehmung, Wertung, Zweifel
|
Ludwig Wittgenstein (1889-1951) formulierte:
Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.
Als Sprache wird allgemein ein Verständigungssystem oder eine Kommunikationsform verstanden. Sprache ermöglicht das Codieren einer Botschaft oder Mitteilung, die das Gegenüber decodieren muss, um sie zu verstehen und weiterzuverarbeiten.
Der Mensch lebt mit, in und durch seine Sprache. Er bereichert sie und mit jedem neuen Wort erweitert sich seine Welt. Die Sprache ist die Vereinbarung zwischen Erleben, Wahrnehmen und Verstehen der Dinge. Aneinander gereihte Momente erhalten eine eigene Färbung und diese verändert sich im Laufe der Zeit, wenn neue Momente zu Erinnerungen werden. Weiterlesen →
Was ist mein Erfolg? Ist mein Erfolg grösser als der der anderen? Lässt sich Erfolg an der Bewunderung anderer messen? Hat mein Erfolg Farben, eine Form oder sogar eine eigene Masseinheit?
Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Werthaltung
|
Verschlagwortet mit Erfolg, Fähigkeiten, Wille
|
Bedingungen können nicht geändert werden. Ein Tisch ist ein Tisch, bleibt ein Tisch. Ein grüner Tisch ist ein grüner Tisch, bleibt ein grüner Tisch. Ein grüner Tisch in einem Raum ist ein grüner Tisch in einem Raum, bleibt ein grüner Tisch in einem Raum.
Diese Aufzählung könnte ich ins Unendliche weiterführen. Ad infinitum ad absurdum. Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Wahrnehmung
|
Verschlagwortet mit Glaubenssatz, Interpretation, Talmud
|
In jedem Moment hat das menschliche Wesen die Macht, eine Möglichkeit für sein Da-Sein zu schaffen. Antoine de Saint-Exupéry verleiht dieser Idee ein Gesicht in seiner Geschichte „Der kleine Prinz
“. Der gestrandete Pilot trifft auf den kleinen Prinzen. Mehr als alles andere wünscht sich der kleine Prinz, dass der Pilot ihm ein Schaf zeichnet. Der Einwand des Piloten, er könne gar kein Schaf zeichnen, lässt der kleine Prinz nicht gelten. Schliesslich zeichnet der Pilot eine Schachtel, in der sich ein Schaf befindet und zaubert so ein Lächeln der Zufriedenheit auf das Gesicht des kleinen Prinzen. Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Veränderung, Wahrnehmung
|
Verschlagwortet mit Potenzial, Selbstentwurf, Vision
|